
Barfen ist die natürlichste Art der Ernährung von Hunden und Katzen seit Menschengedenken. Alle wichtigen Nährstoffe, die Hunde und Katzen brauchen, um gesund und vital zu bleiben, sind in rohem Fleisch, Innereien und Knochen enthalten und können vom Verdauungssystem unserer Tiere optimal verwertet werden.
BARF ist keine Wissenschaft – Du benötigst nur deinen gesunden Menschenverstand. Wir möchten Dir dabei helfen ……
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Grundlage dieser einfachen Methode ist die Ernährungsweise wildlebender, fleischfressender Tiere. Bestehend aus Fleisch, Knochen, Innereien und in kleinen Mengen Obst und Gemüse, welches den Mageninhalt kleinerer Beutetiere nachahmen soll. Wie in der natürlichen Umgebung des Stammvaters der Hunde, dem Wolf, werden beim Barfen alle Nahrungsbestandteile roh verzehrt. Eine ideale, bedarfsgerechte Ergänzung mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen lässt sich übrigens mit den ebenfalls naturbelassenen Produkten von ANIBIO hervorragend realisieren.
Der Begriff ergibt sich aus der englischsprachigen Abkürzung für „biologically appropriate raw food“ oder auch „bones and raw food“, die inhaltlich am besten und einfachsten mit „biologisch artgerechtes rohes Futter“ übersetzt wird.
Deutschsprachige Abkürzung: "Biologisch Artgerecht Roh Füttern" oder "Bedarfs Artgerecht Richtig Füttern"
Bei vielen Tierfreunden herrscht der Eindruck, dass es sich bei BARF (bzw. Barfen) um einen relativ neuartigen, in Mode gekommenen Trend bei der Hunde-Ernährung handelt – dabei ist das Gegenteil der Fall. Schon seit Jahrtausenden orientiert sich das Hundefutter dicht an der Ernährung des Wildtiers, jedoch erfährt die naturnahe und ursprüngliche Methode aus Fleisch, Knochen und Gemüse als Alternative zu industriell gefertigtem Futter vielerorts einen steigenden Zulauf.
Die Bestandteile des Barfens sind: Muskelfleisch, Innereien, Gemüse, Obst, Kohlenhydrate, Knochen oder Knorpel. Dem Futter kann noch beigemischt werden: Fette, Öle und Mineralstoffe, wenig Milchprodukte.
Fleisch
> Muskelfleisch und Innereien
> Knochen, Knorpel, Sehnen
> Fisch
> Tierische Bestandteile (Eier oder Milchprodukte)
Experten-Tipp
Abwechslung zwischen 2 oder 3 Fleischsorten
Niemals rohes Schweinefleisch - kann den tödlichen Aujeszky-Virus (Pseudowut) enthalten
Obst und Gemüse
> Wertvolle Vitamine
> Faserstoffe
> Mineralien
> Antioxidantien
Experten-Tipp
Apfel, Aprikose, Banane, Birne, Cranberry, Kokosnuss, Mango, Papaya, Waldfrüchte sind besonders geeignet
Kohlenhydrate
> Reis
> Kartoffeln
> Quinoa
Öle
> BARF-Öl
> Lein-Öl
> Lachs-Öl
> Hanf-Öl
> Schwarzkümmel-Öl
Mineralstoffe
> Vitamine A / D / E
> Mineralien
> Spurenelemente
Milchprodukte
> Joghurt
> Hütten-Käse
> Quark
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Alle Zutaten für den ausgewogenen Mix der BARF - Ernährung sind problemlos erhältlich und zu bevorraten. Fleischfresser brauchen Eiweiss, das im Idealfall eben im Fleisch erhalten ist, statt in Getreide. Die richtige Zusammenstellung aus Muskelfleisch und Innereien, kombiniert mit den angegebenen Ergänzungsprodukten bietet dem Hund alles, was im ursprünglichen Futter für die ausgewogene Versorgung des individuellen Anspruchs sorgt.
> positive Auswirkungen für ein starkes Immunsystem
> Nährstoffe in natürlicher und leicht verdaulicher Form
> förderlich für gesunde Muskulatur und Bänder
> allgemein weniger Befall durch Parasiten
> unterstützend für ein ausgeglichenes und ruhiges Wesen
> Futter ist relativ günstig und individuell anpassbar
> dichtes, seidiges Fell und weniger Eigengeruch
> durch die bessere Verdauung weniger Kot
Beim Barfen weisst du jederzeit genau, was im Napf deines Hundes landet – im Gegensatz zu Fertigfutter, bei dem oft unklare Deklarationen und versteckte Zutaten für Verwirrung sorgen. Natürlich verlangt auch das Barfen eine sorgfältige Vorbereitung und detailliertes Wissen, um die passenden Zutaten auszuwählen und einen ausgewogenen Futterplan zu gestalten.
Lass dich davon nicht entmutigen! Die Vorzüge einer artgerechten, natürlichen Rohfütterung werden dir und deinem treuen Begleiter schon bald in voller Pracht begegnen – das glänzende Fell und die sprühende Lebensfreude deines Hundes sind der lebendige Beweis dafür.
> gesund
> artgerecht
> individuell anpassbar
> natürliche Zutaten
> keine Zusatzstoffe
> BARF macht die Tiere aggressiver
> leichterer Parasitenbefall durch den Verzehr von rohem Fleisch
> unterschiedliche Mangelerscheinungen
> Barfen ist kompliziert und aufwendig
> BARF-Fütterung ist teuer
Die hin und wieder genannten, zu Unrecht auftauchenden Vorurteile sind nicht richtig. Die BARF - Ernährung macht Hunde in der Regel sogar ausgeglichener, der Nährstoffbedarf ist durch die artgerechten Bestandteile des Futters abgedec Bestandteile der BARF-Ernährung kt und gewisse Keime im Frischfleisch halten das Immunsystem widerstandsfähig, da dieses auf natürliche Art trainiert wird. Mit der richtigen Einkaufsliste und Bevorratung ist Barfen nicht teurer, als eine Fütterung mit Fertigprodukten.
Vorkenntnisse und intensive Erfahrung sind nicht nötig. Interesse für die Methode, Liebe fürs Tier und etwas Platz im Tiefkühlfach reichen aus, um jederzeit zu starten.
Grundsätzlich sollte der Fleischanteil bei ca. 70-80% liegen, Obst/Gemüse bei 20-30%.
Etwa die Hälfte des Fleischanteils sollte dabei aus Muskelfleisch bestehen, denn es liefert Mineralien, Proteine und Vitamine. 15-20% Pansen und Blättermagen, 10-15% fleischige Knochen und ebenfalls 10-15% Innereien ergänzen die wichtige Aufnahme von Eisen, Biotin, Jod, Kupfer, Zink, Calcium und anderen Spurenelementen. Der Anteil an Obst & Gemüse liefert zudem wichtige Ballaststoffe.
Mit diesen ergänzenden Produkten von ANIBIO kann der Mix beim Barfen zusätzlich angereichert und verbessert werden – natürlich, effizient und frei von Zusatzstoffen.
Ob Welpe, junger Hund oder älteres Tier – grundsätzlich kann das Barfen in jedem Lebensabschnitt ausprobiert werden. Es ist auch eine radikale und komplette Umstellung des Hundefutters auf BARF machbar, wir empfehlen jedoch eine schrittweise Umstellung
Knochen und grosse Knorpel sollten dem Hund nicht gleich zu Beginn angeboten werden. Bis sich das Verdauungssystem umgewöhnt hat, sollten erst kleine Knorpel und weicherer Knochen auf dem Plan stehen.
Kalbsknorpel und Hühnerhälse eignen sich für den Beginn besonders gut. Hat sich der Hund auch an das Kauen gewöhnt, können nach und nach grössere Knochen folgen.
Wichtig ist, die Knochenmahlzeit möglichst direkt nach der Hauptfütterung zu geben, damit sie zusammen mit dem Fleisch im Magen verdaut werden kann.Das Fleisch sollte zu Beginn idealerweise gewolft, bzw. klein geschnitten sein, um die Grösse der Happen allmählich zu steigern.
Tagesration: 2% - 4% des Körpergewichtes
So individuell wie jeder Hund, so individuell ist auch die zu verfütternde Menge an BARF.
Grundsätzlich orientiert sich die Futtermenge an:
> Alter
> Grösse
> Gewicht
> Gesundheitszustand
> Aktivität
> Energiegehalt des Futters
> und weiteren Faktoren.
Welpen
Manche Züchter geben den Welpen bereits zur Muttermilch frische Kost zu und barfen nach dem Absetzen komplett. Zu jeder Zeit kann einfach auf die Rohfütterung umgestellt werden. In der Wachstumsphase kalkuliert man zwischen 5 bis 6 % des Körpergewichts als tägliche Futtermenge im Mix 80% Fleisch (Muskelfleisch und Innereien) und 20 % Obst, bzw. Gemüse. Für die perfekte und ausgewogene Versorgung sorgt zusätzlich die Erfahrung von ANIBIO.
Erwachsene Hunde
Das Aktivitätsniveau schwankt von Tier zu Tier teils erheblich, als Faustregel gelten 2 bis 4% des Körpergewichts als Futtermenge. Extrem agilen Hunden kann unter Umständen etwas mehr verfüttert werden – etwa in Form von zusätzlichen tierischen Fettquellen.
Ältere Hunde
Die Senioren haben die wildesten Abenteuerzeiten schon hinter sich und brauchen oftmals eher gezielte Zugabe von Calcium und anderen Nährstoffen. Der Anteil der Hundefuttermenge kann auf ca. 2-3% des Körpergewichts gesenkt werden, um auf die „Linie“ zu achten und somit gleichzeitig das Herz-Kreislauf-System zu schonen, bzw. fit zu halten. Zudem freut sich der reife Kau-Apparat über fleischige, weichere Knochen. ANIBIO bietet eine Menge natürliche und hocheffiziente Unterstützung bei der zusätzlichen Nährstoff-Versorgung des älteren Lieblings.
Trächtige Tiere
Erst ab der vierten Woche werden die Embryonen über die Blutgefässe der Mutter mitversorgt, die Futtermenge sollte dann etwa um 10% erhöht werden. Eine ausreichende Versorgung mit Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen ist von Beginn an wichtig.
Ebenfalls sollte der Eiweissanteil im Futter gesteigert werden. Muskelfleisch vom Rind eignet sich hier etwa besonders gut.
In der Kommunikation und den Informationsquellen zum Thema BARF steht meist der Hund im Mittelpunkt. Genauso eignet sich die Fütterungsform jedoch auch für Katzen, denen die ursprüngliche Wildtier-Ernährung gut bekommt. Bekanntlich fressen Katzen Mäuse und Beutetiere ähnlichen Formats – sie gelten demnach „natürlich“ als Fleischfresser. Der Anteil im handelsüblichen Katzenfutter weist bekanntlich ebenfalls einen hohen Fleischanteil auf.
Will man die Katze auf BARF umstellen, ist Geduld gefragt – denn Katzen sind bei der Abweichung vom Gewohnten skeptisch und vorsichtig. Ein möglicher Weg ist beispielsweise der vorerst tageweise Wechsel zwischen BARF und dem gewohnten Futter, um eine Gewöhnung zu erreichen. Auch bei Katzen kann das Rohfutter mit nährstoffreicher Supplementierung von ANIBIO ergänzt werden.
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Bei der Umsetzung des Barfens im Alltag ist es nicht immer ganz einfach, eine bedarfsdeckende Ration zusammenzustellen.
Beim Barfen gilt es, konsequent Mangelerscheinungen vorzubeugen. Bei Fragen oder Unsicherheit in Bezug auf die korrekte Zusammenstellung der Barf-Menüs für Ihren Hund bzw. Ihre Katze, empfehlen wir den Rat eines Tierarztes einzuholen.

